Thomas Rohde-Seelbinder

Kandidatenvorstellung aus dem Wahlkreis 1

Jahrgang 1961

BWV Historie

Ich bin seit 1985 Vereinsmitglied in der Wohnungs-Genossenschaft BWV zu Köpenick. Dort bin ich bereits als Kind im Bauteil 20 von Marienfelde groß geworden. Mit meiner Frau habe ich inzwischen selber zwei erwachsene Kinder, die in Schmargendorf aufgewachsen sind. Oma und Opa leben bis heute gern in Marienfelde.

Beruf

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Im Berufsleben bin ich Feuerwehrmann und seit 15 Jahren in den Personalrat der Berliner Feuerwehr hinein gewählt worden. Über diese Erfahrung habe ich gelernt auf Sitzungen und in Arbeitsgruppen, Tagesordnungen zu erstellen und mit dem Stab der Behörde Lösungen für meinen Beruf und Kollegen zu erarbeiten.

Erfahrung als Mitgliedervertreter

Seit 2010 bin ich Vertreter im WK1 und habe dort eine gewinnbringende Zusammenarbeit mit den anderen Vertretern erlebt. Wir haben uns zwischendurch einmal im Monat getroffen und verschiedene Themen und Anträge auf den Weg gebracht.

Ich habe mir in den letzten fünf Jahren einen Email-Verteiler aufgebaut, um mit meinen Nachbarn besser zu kommunizieren und auch wichtige Informationen oder Themen für die Bauteilbegehungen einzusammeln.

Unser Projekt: Eine Webseite für alle Mitglieder und deren Vertreter

Um die Arbeit der Vertreter öffentlich zugänglich zu machen, haben wir in unserem Wahlkreis 2011 versucht, die Vertreterebene auf der offiziellen Webseite der Geschäftsstelle einzubauen. Das gestaltete sich sehr mühselig oder war mit zusätzlicher Arbeit für die Geschäftsstelle verbunden.

Darum habe ich den Versuch unternommen es mit einer eigenen Webseite zu verwirklichen. Es war der Anlass, warum ich mir beigebracht habe, wie eine Webseite erstellt werden kann. Inzwischen liebe ich es mit WordPress zu arbeiten und der vertreterblog.de war mein erstes Projekt. Inzwischen laufen noch vier andere Webseiten, die ich für meine Hobbys und meiner Gewerkschaft gebaut habe.

Die Seite des Vertreterblogs liegt mir weiterhin sehr am Herzen und mit einer neuen Wahl, hoffe ich auch dafür mehr Unterstützung von den neu gewählten Vertretern zu bekommen. Dort können alle Mitglieder ihre Interessen und Themen rund um das Wohnen in unserer Genossenschaft niederschreiben. Dies wird als eigener Beitrag oder über Kommentare zu Beiträgen ermöglicht. Auch eine Kontaktsuche zu Ihren direkten Vertretern (in den entsprechenden Wahlkreisen) möchten wir hier gern erleichtern oder herstellen.

Darüber hinaus erhalten alle Mitglieder unserer Genossenschaft ein Medium an die Hand, um über ihre Bauteile berichten zu können. Auch wer nicht in der Funktion eines Vertreters ist, kann sich in diesem Blog gern mit anderen Mitgliedern austauschen. Das Gerüst für die Webseite steht und ich würde gern mit allen Interessenten in den nächsten Jahren weiter daran arbeiten.

Nachbarschaftshilfe

Fahrradfruehjahrescheck

Ich stehe meinen Nachbarn handwerklich und EDV-technisch gern für eine Hilfestellung zur Verfügung. So wie auch beim Fahrrad-Frühjahres-Check, den wir in Schmargendorf auch schon im Nachbarschaftstreff durchgeführt haben. bwv-aktuell in der Ausgabe 88, Seite 15. Meine Aktivitäten im Nachbarschaftstreff habe ich eingestellt. Dort wurde aus meiner Sicht die ehrenamtliche Arbeit so sehr zurückgefahren, dass Anbieter, die dort Angebote und Termine für Bares anbieten, die entgeltlosen Angebote verdrängt haben. Ich möchte mit diesen Angeboten nicht verwechselt werden.

Position auf den Vertreterversammlungen

Bezahlbarer Wohnraum innerhalb unserer Genossenschaft hat für mich höchste Priorität. Die Mietpreisentwicklung in Berlin ist beängstigend hoch und kommt zustande, weil Anleger in dieser Zeit ihre Vermögen nur noch in Immobilien anlegen, um diese gewinnbringend und rücksichtslos vermehren.

Mit dieser Gier soll eine Genossenschaft, die ihre Mitglieder nicht verlieren möchte, nicht in den Wettkampf treten. Unsere Wohnungen dürfen auch zukünftig nur auf bezahlbaren Grund errichtet werden. Subventionen müssen vom Land Berlin oder Brandenburg kommen, wenn es weiterhin einen Bedarf für bezahlbaren Wohnraum geben soll. Unsere eigene Bank und die Guthaben unserer Mitglieder zum Kauf neuer Grundstücke zu nutzen, ist ein geniales Finanzierungssystem. Pläne, nach denen wir über eine Erhöhung der Nutzungsgebühren zukünftig teure Grundstücke erwerben wollen, halte ich für falsch. Dazu werde ich meine Stimme in einem Beschluss nie geben.

Ich unterstütze familienfreundliches Leben mit Spiel und Sportarten aller Art. Die Erleichterung des Wohnens über die bereits in Angriff genommene Barrierefreiheit für unsere Mitglieder der älteren Generation haben wir vor 10 Jahren vorangebracht. Mobilitätseingeschränkte Mitglieder erhalten weiterhin meine volle Unterstützung.

Nichtraucherschutz im eigenen Wohnumfeld ist ein Thema, dem wir uns nach den aktuellen Gerichtsurteilen stellen müssen. Wir können uns leider nicht mehr darauf verlassen, dass wir über Nachbarschafts-Rücksichtnahme eine Regelung finden. Das mag in Einzelfällen funktionieren. Dort wo der Nikotin-Konsum aber extrem stark ausfällt, gibt es auf dieser Basis häufig keine befriedigende Einigung. Ein Streit mit unterschiedlichen Sichtweisen oder egoistischen Freiheitsbekundungen verhärtet oft die Situation. In diesem Zusammenhang habe ich vor ca. 5 Jahren leider eigene Erfahrungen gemacht. Wer sich das heute noch nicht vorstellen kann, bei dem könnte schon nächsten Monat ein Nachbar mit Raucherecke auf dem Balkon einziehen.

Die zukünftige Rechtslage wird also auch für diejenigen entschieden, die bisher sorgenfrei sind. Aber auch extreme Raucher müssen irgendwo wohnen dürfen. Projekte mit Häusern, in denen Raucher unter sich bleiben und Nichtraucher ebenso, könnten innerhalb einer Genossenschaft entwickelt werden. In Halle gibt es bereits ein Wohnungsprojekt, wo nur nicht rauchende Mitglieder einziehen können. Ein rauchfreies Haus: So etwas würde ich mir auch gern in unserer Genossenschaft vorstellen und dafür eine entsprechende Anregung abgeben.

Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle

2016 habe ich das Thema Einbruchsicherheit mit anderen Vertretern und den Bauteiltechnikern aus dem Wahlkreis 1 diskutiert und Konzepte diskutiert, die für die Geschäftsstelle bezahlbar sind. Mehr Sicherheit der Schließanlagen, Schließzylinder und sichere Türsprechanlagen wurden protokolliert. Was davon bis heute umgesetzt worden ist, möchte ich demnächst berichten.

Zukünftig würde ich auch sehr gerne an einer neuen Satzung mitwirken, deren Erneuerung vom Vorstand angekündigt worden ist. Eine Satzung ist die Grundlage für jeden Verein und selbstverständlich auch für unsere Genossenschaft mehr als nur ein sehr wichtiger Leitfaden.

Erreichbarkeit

Wenn ich 2020 wieder in die Vertreterversammlung gewählt werden, habe ich immer ein offenes Ohr meine Nachbarn. Das gilt selbstverständlich auch, wenn das Wahlergebnis nicht ausreicht. Nur hat das Ohr dann weniger Möglichkeiten sich eine Stimme zu verschaffen. Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht opportun bin. Nie für mich selbst unterwegs, dafür sehr gern im Sinne der Gemeinschaft. Ich bin auf vielen Kanälen erreichbar, die ich überall bekannt mache. Über meine Arbeit mit der Geschäftsstelle oder den Bauteiltechnikern gebe ich regelmäßig Informationen heraus.

Sport & Freizeit

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Meine Hobbys sind das Fotografieren Stand up Paddeln und Ausdauersport. Ich fahre leidenschaftlich gern Fahrrad und Motorrad. Wie es bereits in der bwv-aktuell in der Ausgabe 86, Seite 16 nachzulesen war, betreibe ich den Fallschirmsport auf Wettkampfebene und habe darüber meine Ehefrau 1989 kennengelernt. Mit ihr habe ich vor vier Jahren eine weitere interessante Sportart entdeckt. Wir tanzen Tango in unserer Stadt, die nach Buenos Aires dafür die meisten Tanzflächen und Locations hat.

Kandidaten des Wahlkreises 1 :

Monika Flämig
Jürgen Reichert
Hans-Jürgen Gester
Thomas Rohde-Seelbinder

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