Thomas Rohde-Seelbinder

Kandidatenvorstellung aus dem Wahlkreis 1

Portrait der Vertreter des BWV zu Köpenick e.G.

Jahrgang 1961

BWV Historie

Ich bin seit 1985 Mitglied beim BWV zu Köpenick, in dem ich bereits als Kind im Bauteil 20 von Marienfelde groß geworden bin. Mit meiner Frau habe ich inzwischen selber zwei erwachsene Kinder, die in Schmargendorf aufgewachsen sind. Oma und Opa leben bis heute gern in Marienfelde.

Erfahrung als Mitgliedervertreter

Seit 2010 bin ich Vertreter im WK1 und habe dort eine gewinnbringende Zusammenarbeit mit den anderen Vertretern erlebt. Wir haben uns bisher einmal im Monat getroffen und verschiedene Themen und Anträge auf den Weg gebracht.

Ich habe mir in den letzten fünf Jahren einen eMail-Verteiler aufgebaut, um mit meinen Nachbarn besser zu kommunizieren und auch wichtige Informationen oder Themen für die Bauteilbegehungen einzusammeln.

Freizeitgestaltung

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cf_trs_01Meine Hobbys sind das Fotografieren und Ausdauersport. Ich fahre leidenschaftlich gern Fahrrad und Motorrad. Wie es bereits in der bwv-aktuell in der Ausgabe 86, Seite 16 nachzulesen war, betreibe ich den Fallschirmsport auf Wettkampfebene und habe darüber meine Ehefrau 1989 kennen gelernt. Mit ihr habe ich vor vier Jahren eine weitere interessante Sportart entdeckt. Wir tanzen Tango in unserer Stadt, die nach Buenos Aires dafür die meisten Tanzflächen und Locations hat.

Beruf

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Im Berufsleben bin ich Feuerwehrmann und seit zwei Amtsperioden in den Personalrat der Berliner Feuerwehr gewählt worden. Über diese Erfahrung habe ich gelernt auf Sitzungen und in Arbeitsgruppen strukturierte Tagesordnungen abzuarbeiten, sie zu diskutieren und über Abstimmungen zu beschließen oder abzulehnen.

Unser Projekt
Eine Webseite für alle Mitglieder und deren Vertreter

Um die Arbeit der Vertreter öffentlich zugänglich zu machen, haben wir in unserem Wahlkreis versucht, diese auf der offiziellen Webseite der Geschäftsstelle einzubauen. Das gestaltete sich sehr mühselig und ging nur in kleinen Schritten voran. Die zusätzliche Arbeit für die Geschäftsstelle, die damit verbunden ist, war sicher das Grundproblem. Darum werde ich den Versuch wagen, mit einer eigenen Webseite etwas anzuschieben, was in anderen Bereichen unseres Lebens längst im Alltag bekannt ist. Hier können alle Mitglieder ihre Interessen und Themen rund um das Wohnen in unserer Genossenschaft niederschreiben. Dies wird als eigener Beitrag oder nur als Kommentar möglich sein. Auch eine Kontaktsuche zu Ihren direkten Vertretern möchten wir hier gern erleichtern.

Darüber hinaus können zukünftig alle Mitglieder unserer Genossenschaft ein Medium an die Hand bekommen, um über ihre Bauteile berichten zu können. Auch wer nicht in der Funktion eines Vertreters ist, kann sich in diesem Blog gern mit anderen Mitgliedern austauschen. Ob ich selber auch in den nächsten fünf Jahren ein Vertreter der Genossenschaft sein werde, hängt von der Wahl im Wahlkreis1 ab. Das Gerüst für die Webseite steht und ich würde gern mit allen Interessenten in den nächsten Jahren daran weiter arbeiten.

Position auf den Vertreterversammlungen

Bezahlbarer Wohnraum innerhalb unserer Genossenschaft hat für mich höchste Priorität. Die Mietpreisentwicklung in Berlin ist beängstigend hoch und kommt zustande, weil Anleger in dieser Zeit ihre Vermögen nur noch in Immobilien anlegen, um diese gewinnbringend und rücksichtslos vermehren. Damit wird eine Genossenschaft, die ihre Mitglieder nicht verlieren möchte, nicht mithalten können. Unsere Wohnungen dürfen auch zukünftig nur auf bezahlbaren Grund errichtet werden. An einem Wettbewerb mit der aktuellen überbewerteten Immobiliensituation darf sich unsere Genossenschaft nicht beteiligen. Subventionen können und müssen vom Land selbst kommen, wenn es einen Bedarf für bezahlbaren Wohnraum gibt. Unsere eigene Bank und die Guthaben unserer Mitglieder zum Kauf neuer Grundstücke zu nutzen, ist ein geniales Finanzierungssystem. Pläne, nach denen wir über eine Erhöhung der Nutzungsgebühren zukünftig teure Grundstücke erwerben wollen, halte ich für falsch. Das wird von mir nicht unterstützt und mit den mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten entsprechend begegnet.

Ich unterstütze familienfreundliches Leben mit Spiel und Sportarten aller Art. Die Erleichterung des Wohnens über die bereits in Angriff genommene Barrierefreiheit für unsere Mitglieder der älteren Generation oder mobilitätseingeschränkte Mitglieder durch Krankheit, erhält ebenfalls meine volle Unterstützung.

Nichtraucherschutz im eigenen Wohnumfeld ist ein Thema, dem wir uns nach den aktuellen Gerichtsurteilen stellen müssen. Wir können uns leider nicht mehr darauf verlassen, dass wir über Nachbarschafts-Rücksichtnahme eine Regelung finden. Das mag in Einzelfällen funktionieren. Dort wo der Nikotin-Konsum aber extrem stark ausfällt, gibt es auf dieser Basis häufig keine befriedigende Einigung. Ein Streit mit unterschiedlichen Sichtweisen oder egoistischen Freiheitsbekundungen verhärtet oft die Situation und wird auch in anderen Bereichen unsachlich ausgetragen. Wer sich das heute noch nicht vorstellen kann, bei dem könnte schon nächsten Monat ein Nachbar mit Raucherecke auf dem Balkon einziehen. Die zukünftige Rechtslage wird also auch für diejenigen entschieden, die bisher sorgenfrei sind. Aber auch extreme Raucher müssen irgendwo wohnen dürfen. Projekte mit Häusern, in denen Raucher unter sich bleiben und Nichtraucher ebenso, könnten innerhalb einer Genossenschaft entwickelt werden. In Halle gibt es bereits ein Wohnungsprojekt, wo nur nicht rauchende Mitglieder einziehen können. Ein rauchfreies Haus: So etwas würde ich mir auch gern in unserer Genossenschaft vorstellen und dafür eine entsprechende Anregung abgeben.

Nachbarschaftshilfe

FahrradfruehjahrescheckIch stehe meinen Nachbarn handwerklich und EDV-technisch gern für eine Hilfestellung zur Verfügung. So wie z.B. beim jährlichen Fahrrad-Frühjahres-Check, den wir in Schmargendorf am Nachbarschaftstreff stattfinden lassen, siehe auch bwv-aktuell in der Ausgabe 88, Seite 15.


Kandidaten des Wahlkreises 1 :

Monika Flämig
Jürgen Reichert
Hans-Jürgen Gester
Thomas Rohde-Seelbinder

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