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Fahrräder spenden

Jetzt abgeben, anstatt den alten Drahtesel auf ewig abzustellen.

Oft werden Fahrräder viel zu spät weggegeben, um sie am Ende doch zu entsorgen, wenn sie bereits sehr alt geworden sind. Lieber rechtzeitig einer Recycling-Maßnahme zuführen lassen! Dieser Beitrag stellt eine interessante Möglichkeit vor. Unsere alten Drahtesel oder seine Bauteile können ein zweites Leben erfahren.

In Berlin gibt es ein Projekt, dass ein diese Trennung mit einem guten Zweck verbindet. Wiederverwendbare Teile oder Fahrradrahmen werden eingesammelt und sondiert, um daraus wieder brauchbare Zweiräder zu bauen.
Es handelt sich um ein soziales Projekt von Goldnetz in Berlin Mitte, Namens goodbikes organisiert von Goldnetz.

Radiobeitrag auf RadioEins vom RBB

Tonspur des Radiobeitrags

Diese Organisation beinhaltet das Abholen nach Terminabsprache oder dort, wo Fahrräder in der Stadt einfach stehen gelassen werden und nicht in den Diebstahlbeschreibungen der Polizei erfasst worden sind. Fahrräder, die in vielen Fahrradkellern abgestellt und nicht mehr genutzt werden, können auf Wunsch ebenfalls abgeholt werden.

Ich selbst hatte die Idee, für ein Fahrrad, wo uns der Rahmen gebrochen ist, aber noch gut funktionierende Bauteile enthalten sind.

Rahmenbruch
Rahmenbruch, aber ansonsten ist das Fahrrad komplett gut ausgestattet. Laufräder 7-Gang Nabenschaltung usw.

Ich habe meine Adresse und die Abholmenge vor einer Woche durchgegeben und in der Folgewoche am Dienstagmittag einen Termin zur Abholung erhalten.

Fahrradzubehör
Ersatzteile, die übrig geblieben sind oder Fahrradzubehör, was niemand mehr benötigt, kann ebenfalls weiter abgegeben werden.

In dieser Woche konnten die Fahrer von good bikes im Bauteil 15 fünf weitere Fahrräder und einige Ersatzteile, die wir nicht mehr benötigten, mitnehmen. Es hatten sich noch drei Nachbarn für diesen Termin bei mir gemeldet, die sich von ihren Rädern trennen konnten. Auf nimmer wiedersehen und für einen guten Zweck!

Wer meine Information zu spät gelesen hat, kann sich gerne immer noch bei mir melden. Ich vereinbare gerne noch einen weiteren Termin und sammle die Räder in einem Keller zur Abholung.

Andere Bauteile unserer Genossenschaft könnten das ähnlich organisieren. Wer dort selber anrufen möchte, um einen Termin zu vereinbaren, kann dies über folgender Rufnummer tun: 030/28883777.

Die Cornelsenwiese soll bebaut werden

Am 19.08 wurde in der Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf der Bebauungsplan 4-57 VI (Cornelsenwiese) beschlossen.  Das bedeutet konkret, dass auf der Cornelsenwiese 100 neue Wohnungen entstehen sollen, 32 davon Sozialwohnungen. In der BVV haben 29 Stimmen für die Bebauung gestimmt (SPD(!), FDP, Mehrhheit CDU), 20 dagegen (Linke, Grünen, AFD, Teile der CDU) und es gab 3 Enthaltungen. Schade, dass die CDU trotz Aufhebung des Fraktionszwangs nicht gegen die Bebauung gestimmt hat. Dieser Beschluss steht im krassen Gegensatz zu dem Entschluss der BVV vor knapp 5 Jahren, bei der sich die BVV einem Bürgerbegehren angeschlossen hat, sämtliche Grünflächen im Bezirk zu erhalten.

Blick auf die geplante Bebauung der Cornelsenwiese (rechts im Bild)

Schon seit vielen Jahren setzt sich die Schriftstellerin, Stadtführerin und seit 20 Jahren Anwohnerin Jenny Schon für den Erhalt der Cornelsenwiese ein. Mit Gründung der Inititative Cornelsenwiese engagiert sie sich schon viele Jahre für den Erhalt der Grünfläche. Im Tagesspiegel von heute findet sich daher der folgende Artikel:

Anziege aus dem Tagesspiegel vom 29.08.2021

Parallel zur Bebauung der Cornelsenwiese läuft aktuell das vorhabenbezogene Bebauungsplanverfahren 4-71 VE zur Bebauung der ehemaligen Kleingartenkolonie Wiesbaden zwischen der Wiesbadener Straße und Helgolandstraße. Dazu berichtete ich bereits HIER. Die Cornelsenwiese ist die letzte verbleibende Grünfläche im Kiez. Anwohner*Innen haben mit der Bebauung der Cornelsenwiese keine Grünfläche mehr im Kiez, die sie zur Erholung nutzen können. Das Bauprojekt „New West“ direkt neben der Cornelsenwiese sieht eine Blockrandbebauung vor, die dazu führen würde, dass auch die letzte freie Fläche im Kiez verschwindet. Meines Erachtens nach müssen die Projekte Cornelsenwiese und New West zusammen betrachtet werden, da beide Projekte einen entscheidenden Einfluss auf den Kiez haben werden und die Politik hier beginnt Fehler aus der Vergangenheit zu wiederholen.

Wenn Sie sich dafür interessieren, was im Kiez passiert, melden Sie sich gerne für unseren Newsletter (Rechte Seite) an. Diskutieren Sie auch gerne in den Kommentaren mit, wie Sie sich einen lebenswerten Kiez vorstellen.

Herzliche Grüße
Markus F.

Initiative New West – Wie geht´s weiter?

Liebe Kiezbewohner*innen,

Ende April ist die 1. Beteiligungsphase geendet. Ich freue mich darüber berichten zu können, dass mehr als 65 Beteiligungen eingegangen sind. Eine herausragende Zahl und ein Zeichen, wie engagiert unser Kiez ist, wenn es darum geht unseren Kiez mitzugestalten.

Ihr werdet es bestimmt gemerkt haben, dass bereits an der Ecke Wiesbadener Straße zum Cornelsenweg gebaut wird. Dies ist der erste von drei Bauabschnitten des Bauprojekts New West. Nach Angaben des Stadtplanungsamt darf dieser Bauabschnitt auf Grundlage einer alten Baugenehmigung errichtet werden. Doch wie geht es nun weiter?

Nachdem die 1. Beteiligungsphase nun abgeschlossen ist, werden die Beteiligungen ausgewertet. Hier habe ich bereits die Information erhalten, dass die zahlreichen Beteiligungen bereits dazu geführt haben, dass der Bezirk einen Ortstermin vorgenommen hat. Im nächsten Schritt folgt die „Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange“. Dies bezieht sich beispielsweise auf den Denkmalschutz und Umweltschutz. Im Nachgang erfolgt die Auswertung und ein Ergebnis und das Bezirksamt kommt zu einem Änderungs- und Offenlegungsbeschluss. Im Anschluss beginnt die 2. Beteiligungsphase: In dieser dürfen sich die Bürger*innen erneut beteiligen. Wir möchten bis dahin deutlich mehr Anwohner*innen dafür begeistern dieses Bauprojekt so zu gestalten, dass der Kiez weiter lebenswert bleibt.

Wenn die Cornelsenwiese bebaut wird (bereits entschieden) und die ehemalige Kolonie Wiesbaden, dann bleibt in unserem Kiez keine Fläche mehr als Ort der Begegnung. Nur der Spielplatz wird bleiben – umbaut von allen Seiten.

Wir rechnen damit, dass die 2. Beteiligungsphase im 3. Quartal beginnt. Wir sind gespannt ob und welche Änderungen im Bebauungsplan vorgenommen werden und ob eure zahlreichen Beteiligungen ernst genommen wurden.

Was könnt ihr nun konkret tun?

  1. Besucht uns im Nachbarschaftstreff zum Kiezspaziergang in der Sylter Straße 12 und informiert euch:
    1. Termin: Dienstag, der 13. Juli 2021 ab 18:00 Uhr
  2. Sprecht mit anderen Bewohner*innen über das Thema
  3. Schaut regelmäßig hier vorbei. In Kürze wird es einen Newsletter geben, der euch immer auf dem Laufenden hält.

New West: Jetzt den Kiez mitgestalten!

UPDATE: Am 23. April habe ich die Beteiligungen, die vor Ort im Nachbarschaftstreff eingereicht wurden, beim Stadtplanungsamt abgegeben.Neben den weiteren Beteiligungen, die Online eingegangen sind haben wir alle nun von unserem Bürgerecht Gebrauch gemacht. Ich bedanke mich für eurer Engagement!



Wie geht es nun weiter?
Der nächste Verfahrensschritt: Die Beteiligung der Behörden und Träger öffentlicher Belange gem. § 4 Abs. 2 BauGB. Danach gibt es wieder die Möglichkeit der Bürgerbeteiligung. Ich werde in Kürze den genauen Prozess hier erklären.

Was kann man nun tun?
Sprecht über das Thema mit euren Freund*innen und Nachbar*innen, damit wir noch mehr Reichweite erlangen. Im nçhsten Beteiligungsschritt ist es wichtig, dass sich noch mehr Leute beteiligen.

Grüße
Markus Flaam

Liebe Kiezbewohner*innen,
auf der Kleingartenkolonie Wiesbaden zwischen der Helgolandstraße und der Wiesbadener Straße soll ein Wohngebäude mit 220 Eigentumswohnungen entstehen. Die Öffentlichkeit kann sich gemäß § 3 Abs. 1 BauGB frühzeitig an der Planung beteiligen und nach Erläuterung der Ziele, Zwecke und Auswirkungen der Planung hierzu Stellungnahmen abgeben. Das Anhörungsergebnis wird in die weitere Planung einfließen.

Kurz: Wir alle können unseren Kiez JETZT mitgestalten!

Bis 23. April 2021!

Aktuell sind 220 Wohneinheiten auf 5, bzw. 6 (!) Stockwerken geplant. Gegenüber des geplanten Bauprojekts befinden sich denkmalgeschützte Gebäude des BWV zu Köpenick eG. Diese sind lediglich 2 – 3 geschossig. Es ist daher fraglich, ob sich ein 5-6 geschossiges Gebäude gut in den Kiez einfügt. Gleichzeitig gibt es einen weiteren Vorhaben bezogenen Bebauungsplan 4-57 VE (weitere Informationen) für die Cornelsenwiese. (Die Wiese soll ebenfalls mit Gebäuden mit mindestens 5 Stockwerken verdichtet werden. Wenn beide Projekte so durchgeführt werden, wird unser lebenswerter Kiez mit seinen letzten Grünflächen verschwinden.

Deshalb ist es so wichtig, jetzt darüber zu sprechen, wie sich das Bauprojekt New West besser in den Kiez einbinden lässt.

Als Mitgliedervertreter des BWV zu Köpenick eG, Anwohner und Spitzenkandidat für die Partei Volt (www.voltberlin.org) für die anstehende BVV-Wahl, sehe ich es daher als meine Aufgabe darüber zu informieren, welche negativen Folgen dieses Bauprojekt (so wie es aktuell geplant ist) für unseren Kiez hätte:

  • Die geplante Blockrandbebauung mit 5-6 Stockwerken führt dazu, dass der sonst sehr offene Kiez weiter verschattet und geschlossen wird. Eine offenere Bebauung wäre zu bevorzugen. Ich schlage deshalb vor auf die Bebauung an der Helgolandstraße und am Spielplatz (Haus 4-8) zu verzichten. Dadurch bleibt der Kiez offen und die neuen Bewohner*innen werden auch baulich Teil dieses offenen Kiezes.
  • Die Stockwerkshöhe ist für den Kiez viel zu hoch und passt nicht zu den denkmalgeschützten Gebäuden in der Helgolandstraße. Die Verschattung des Kiezes wäre die unerwünschte Folge davon. Wenn dazu noch auf der Cornelsenwiese bebaut wird, wird der Kiez zur Betonwüste ohne Charakter.
  • Die Parkplatzsituation wird im Kiez noch weiter verschärft. 220 neue Wohnungen mit vermutlich mehr als 220 neuen Fahrzeugen werden dazu führen, dass es nicht mehr ausreichend Parkplätze geben wird. Die geplanten 74 Tiefgaragenstellplätze sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Der Kiez kann schlichtweg nicht so viele neue Bewohner*innen aufnehmen. Das soll aber nicht heißen, dass die neuen Bewohner*innen nicht willkommen sind; es muss aber für den Kiez verträglich sein.
  • Die Gestaltung der Fassade passt nicht zur Fassadengestaltung der anliegenden denkmalgeschützten Gebäude in der Helgolandstraße.
  • Die derzeitige Bauplanung sieht viel zu wenig Grünflächen und Bebauung vor. Darüber hinaus sollte ein Umweltgutachten erstellt werden, auf das bisher verzichtet wurde.

Was würdet ihr gerne an dem Bauprojekt ändern, damit euer Kiez weiterhin grün und lebenswert bleibt? Welche Bedenken habt ihr? Was ist euch wichtig?

Blick auf die Baustelle New West

Was ihr konkret tun könnt:

1. Ihr findet aktuelle Informationen zu diesem Thema in den Schaufenstern des Nachbarschaftstreffs in der Sylter Straße 12 oder auf hier auf www.vertreterblog.de

2. Es ist aber unerlässlich, dass ihr eure Stellungnahmen zusätzlich selbst einreicht, damit das Stadtentwicklungsamt die Relevanz unserer Wünsche wahrnimmt. Es ist ganz einfach:
OPTION 1: Digital
Auf der folgenden Internetseite könnt ihr formlos eure Stellungnahme abgeben. Es dauert keine 2 Minuten.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan 4-71VE: HIER

Ihr müsst dort nur herunterscrollen und das Online-Formular ausfüllen.

OPTION 2: Analog
[Jederzeit] Wir haben im Nachbarschaftstreff Sylter Straße 12 Ausdrucke der Beteiligung vorbereitet, die wir dort zur Verfügung stellen. Ihr könnt euch dort unter Einhaltung der Corona-Regeln unkompliziert beteiligen. Wir reichen diese Beteiligungen dann für euch ein.
[Persönlich] Öffnungszeiten: 20., 21. und 22. April ab 16:30 Uhr oder zu einer Ortsbesichtigung am 21.04 um 15:00 & 18:00 Uhr; ebenfalls Treffpunkt Sylter Straße 12
Für eine Beratung meldet Euch bitte vorab bei Monika Flämig an: 030 823 94 52

Markus F. vor der Baustelle New West

Vertreter-Kandidatur 2020

Die Wahlkreise 1 und 2 von Schmargendorf lernen sich und Kandidaten zur Wahl kennen.

Vertreterli

Wir laden alle interessierten Mitglieder und KandidatInnen herzlich zu einem Kennenlerntreffen ein:
Donnerstag, 26. März 2020 *, von 18-20 Uhr
im Nachbarschaftstreff, Sylter Str. 12 / Ecke Zoppoter.

Mitglieder der Mitgliedervertretung aus den Wahlkreisen 1 und 2 * Letzter Tag zur Einreichung der Wahlbewerbung

Einladungs-Flyer für den Ausdruck >> Download <<

Boden ist Allgemeingut

Bodenlos

Boden ist Allgemeingut. Die Theorie aus einer Gerichtsentscheidung des Bundesverfassungsgerichts von 1968.
Die Tatsache, dass der Grund und Boden unvermehrbar ist, verbietet es, seine Nutzung dem unübersehbaren Spiel der Kräfte und dem Belieben des Einzelnen vollständig zu überlassen. Gemeint ist das Spekulieren mit Immobilien und die Preistreiberei, die sich daraus entwickelt hat. Am Ende werden Menschen aus dem Stadtkern der Ballungsräume vertrieben, weil sie sich die Mieten nicht mehr leisten können.

ARD Mediathek Titel, Thesen Tempramente: Bodenlos
Leider nur online bis zum 6.5.19
Wer von unseren Mitgliedern an einer Aufnahme des Beitrags interessiert ist, schreibt mich bitte an.

An dieser Stelle möchten wir darauf hinweisen, dass die geschilderte Situation in diesem Ausmaß nichts mit unserer Genossenschaft zu tun hat. Im Gegenteil, wir könnten sogar damit werben und aufzeigen welchen Sinn es macht, in einer Wohnungsgenossenschaft Mitglied zu werden. Die Genossenschaften sollten darum nicht zu den selben Methoden greifen und ihre Flächen durch Wohnraumverdichtung verstümmeln.
Es ist auch riskant, den angestiegenen Mitspiegel für ein unabhängiges Maß zu halten. Der Mietspiegel wird von der Gier des Marktes in den zukünftigen Erhebungen einfließen.

Beitrag aus der Sendung

Der Boden dürfe nicht länger das Privateigentum Einzelner sein, fordern die Münchner Stadtbaurätin Christine Thalgott und die „Münchner Initiative für ein soziales #Bodenrecht“. „Der Boden ist kein Gut wie jedes andere.” #Bodenpolitik

ttt – titel thesen temperamente: “… Die Wohnungs- und Immobilienpreise steigen, immer mehr normal verdienende Menschen können sich das Wohnen in der Stadt nicht mehr leisten. „ttt“ im Gespräch mit dem Stararchitekten David Chipperfield und mit Christine Thalgott von der „Münchner Initiative für ein anderes Bodenrecht“. Die Sendung war am Sonntag, 6. Mai, um 23.05 Uhr im Ersten zu sehen.

Die Wohnungs- und Immobilienpreise steigen in unseren Städten unaufhörlich. Wohnraum – ganz gleich ob Miet- oder Eigentumswohnungen – wird für einen wachsenden Teil der Bevölkerung unerschwinglich. Spekulanten, nationale und internationale Investmenttrusts tummeln sich auf den Immobilienmärkten und fahren fantastische Renditen ein, während immer mehr normal verdienende Menschen sich das Wohnen in der Stadt nicht mehr leisten können. David Chipperfield, einer der gefragtesten Architekten weltweit, sagt, es ginge gar nicht mehr ums Wohnen, sondern nur noch ums Investment. Wohnungen und Häuser stehen leer, ihr steigender Wert werde nur noch zur Vermögensentwicklung benutzt. Er fragt sich: „Sollen wir [Architekten] uns wirklich noch den Kopf über die Gestaltung von Treppenhäusern zerbrechen, während draußen das Monster weiter wächst?“ Die entfesselten Bodenmärkte entfalteten eine zersetzende Wirkung auf den sozialen Zusammenhalt der Stadtgesellschaft.

Nun regt sich in Deutschland prominenter Widerstand. Die „Münchner Initiative für ein anderes Bodenrecht“, zu der unter anderem Hans-Jochen Vogel und die ehemalige Münchner Stadtbaurätin Christine Thalgott gehören, fordert in einer bundesweiten Diskussion dazu auf, in Deutschland eine radikal andere Bodenpolitik einzuführen. „Der Boden ist kein Gut wie jedes andere. Vergleichbar Wasser und Luft ist er unverzichtbar für das menschliche Dasein. Boden ist zugleich unvermehrbar. Daher verbietet es sich, Boden dem freien Marktgeschehen zu überlassen. Unsere Verfassung betont die Gemeinwohlbindung des Eigentums. Beim Boden ist dem in besonderer Weise Rechnung zu tragen.“ So weit die Initiative in ihrem Münchner Aufruf für eine andere Bodenpolitik. Die bisherige sei der Dreh- und Angelpunkt der steigenden Immobilienpreise; der Boden könne nicht länger das Privateigentum Einzelner sein, fordern die Initiatoren. … .”

Quelle

Balkon-Sanierung im Bauteil 15

Für den Sommer 2018 ist alles angerichtet

Es ist geschafft und eine Sommer-Saison ohne Balkon (Loggia oder Terrasse) liegt hinter uns. Bei der Sanierung des Bauteils vor fünf Jahren wurde die Sanierung der Balkone aus Kostengründen auf das Jahr 2017 verschoben. Balkon-Sanierung im Bauteil 15 weiterlesen

Jubiläum im Nachbarschaftstreff

10 Jahre NaTreff in Schmargendorf

Es wird gefeiert, auch wenn die ursprüngliche Idee des ersten Nachbarschaftstreffs in unserer Genossenschaft kaum noch wiederzuerkennen ist. Wo Ehrenamt stattfindet oder sich soziale Hilfestellungen verbreiten sollten, werden die Räumlichkeiten immer mehr für „Events“ oder handfeste Nebentätigkeiten genutzt.

Unsere ehrenamtlichen Mitglieder in Schmargendorf möchten das Jubiläum trotzdem feiern oder erst recht deswegen begehen. Vielleicht kann man auf der einen oder anderen Veranstaltung den Ursprung der Idee in den Vordergrund stellen.

Das gesamte Programm kann hier in dieser >> KLICK << pdf-Datei eingesehen werden.