Boden ist Allgemeingut

Bodenlos

Boden ist Allgemeingut. Die Theorie aus einer Gerichtsentscheidung des Bundesverfassungsgerichts von 1968.
Die Tatsache, dass der Grund und Boden unvermehrbar ist, verbietet es, seine Nutzung dem unübersehbaren Spiel der Kräfte und dem Belieben des Einzelnen vollständig zu überlassen. Gemeint ist das Spekulieren mit Immobilien und die Preistreiberei, die sich daraus entwickelt hat. Am Ende werden Menschen aus dem Stadtkern der Ballungräume vertrieben, weil sie sich die Mieten nicht mehr leisten können.

 

Verdrängung von Mietern durch Modernisierung, anstelle regelmäßiger Instandhaltung zeigt ein weiterer Beitrag in ZDF zoom.
An dieser Stelle möchten wir darauf hinweisen, dass die geschilderte Situation in diesem Ausmaß nichts mit unserer Genossenschaft zu tun hat. Im Gegenteil, wir könnten sogar damit werben und aufzeigen welchen Sinn es macht, in einer Wohnungsgenossenschaft Mitglied zu werden. Die Genossenschaften sollten darum nicht zu den selben Methoden greifen und ihre Flächen durch Wohnraumverdichtung verstümmeln.
Es ist auch riskant, den angestiegenen Mitspiegel für ein unabhängiges Maß zu halten. Der Mietspiegel wird von der Gier des Marktes in den zukünftigen Erhebungen einfließen.

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